{"id":41758,"date":"2022-02-16T13:36:14","date_gmt":"2022-02-16T12:36:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.questionpro.de\/?p=41758"},"modified":"2022-02-16T13:36:14","modified_gmt":"2022-02-16T12:36:14","slug":"innovationstreiber-unternehmen-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.questionpro.com\/blog\/de\/innovationstreiber-unternehmen-2\/","title":{"rendered":"Ist Ihr Unternehmen ein Innovationstreiber? Die folgenden Fragen m\u00fcssen Sie sich stellen."},"content":{"rendered":"
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Innovationsmanagement & Community<\/span><\/p>\n

Fragen, die Sie sich stellen m\u00fcssen, wenn Ihr Unternehmen tats\u00e4chlich ein Innovationstreiber sein m\u00f6chte<\/h1>\n

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IDEENMANAGEMENT-COMMUNITY JETZT 10 TAGE KOSTENLOS TESTEN<\/div>\n
IDEEN GENERIEREN
\nIDEEN BEWERTEN
\nIDEEN VORANTREIBEN
\nINNOVATIONEN SCHAFFEN<\/div>\n
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TESTEN<\/a><\/p>\n<\/div>\n

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\nInnovationsmanagement betreibt man nicht mal so eben nebenher. Hinterfragen Sie, ob Ihr Unternehmen auf einem guten Weg ist, Und denken Sie \u00fcber den Betrieb einer Ideen- und Innovationsmanagement-Community nach!\u00a0<\/span>
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Hinterfragen Sie die Grundwerte Ihres Unternehmens, wenn Sie tats\u00e4chlich ein Innovationstreiber sein m\u00f6chten<\/h2>\n

Unternehmen, die wettbewerbsf\u00e4hig bleiben wollen, machen Innovation zu einem ihrer Leitprinzipien. Sie wollen in der Lage sein, Pioniere und Trendsetter zu sein, aber auch unter dem Strich hervorragende Umsatzzahlen erreichen. Denn eine Innovation, die niemand m\u00f6chte und daher auch niemand kauft, ist eine unn\u00fctze Innovation. Es ist nicht ungew\u00f6hnlich, dass die Unternehmensf\u00fchrung \u00fcber die eigene Innovationgetriebenheit als ein Grundprinzip f\u00fcr ihr Unternehmen spricht. Aber woher wissen Sie, dass diese Werte in von allen eingebettet und gelebt werden? Vielleicht sollten Sie eine Innovationsbewertung durchf\u00fchren, um herauszufinden, ob diese Werte \u00fcbernommen werden oder nur Lippenbekenntnisse sind. Wor\u00fcber sollten Sie sich also bei einer Innovationsbewertung Ihrer Unternehmenskultur erkundigen?<\/p>\n

Fragen Sie sich, ob es eine Innovationskultur in Ihrem Unternehmen gibt, die eine grenzenlose Zusammenarbeit f\u00f6rdert<\/h3>\n

Zusammenarbeit, insbesondere \u00fcber Abteilungsgrenzen und Unternehmensgruppen hinaus, ist die Grundlage f\u00fcr jede Innovation. Die meisten gro\u00dfartigen Ideen sind das Ergebnis einer Kombination aus Inspirationen & Geistesblitzen, zusammengesetzten Ideen-Fragmenten und einer vorhandenen, etablierten und gelebten Innovationskultur. Fragen Sie Ihre Mitarbeiter, ob sie sich streng an ihre Rolle oder Abteilung gebunden f\u00fchlen, oder ob sie glauben, dass eine Zusammenarbeit \u00fcbergreifend m\u00f6glich ist, wenn sie glauben, dass gute Ideen \u00fcberall geteilt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n

Gibt es Ihrem Unternehmen eine gesunde Kultur des Scheiterns? D\u00fcrfen Mitarbeiter Fehler machen?<\/h3>\n

Innovation birgt immer das Risiko des Scheiterns. Immerhin scheitern jedes Jahr 80% neu entwickelter Produkte und Innovationen. Scheitern geh\u00f6rt zu, Leben einfach dazu. Wenn die Unternehmensf\u00fchrung Innovationsgetriebenheit als Paradigma ausgibt, dann aber Misserfolge „sanktiontiert“, nicht toleriert oder unter den Teppich kehrt, dann werden die Mitarbeiter auf keinen Fall die Risikotoleranz sp\u00fcren, die f\u00fcr die Entwicklung von Innovationen notwendig ist. Am besten, Sie Fragen Ihre Belegschaft bei der anstehenden Mitarbeiterbefragung exakt nach diesem Thema, n\u00e4mlich ob es eine Angst des Scheiterns gibt, eine Angst, Fehler zu machen. Sollte das Ergebnis genau das sein, dann sollten Sie hier zwingend Ver\u00e4nderungen einleiten. Denn Mitarbeiter, die Angst davor haben, Fehler zu machen, die werden kaum wertvolle Ideen generieren oder gar die Inhaberschaft einer Idee \u00fcbernehmen.<\/p>\n

H\u00f6ren Sie Ihren Mitarbeitern, Partnern, Lieferanten und Kunden auch tats\u00e4chlich und aufrichtig zu?<\/h3>\n

Innovation erfordert offen zu sein, und offen zu sein bedeutet zuh\u00f6ren zu k\u00f6nnen. Und sich nach Au\u00dfen zu \u00f6ffnen, Vorschl\u00e4ge einzuholen, Ratschl\u00e4ge zuzulassen. Es gibt einen Grund, warum Unternehmen, die sich in Sachen Innovationsmanagement ganz besonders auszeichnen und besser abschneiden als andere. Diese erfolgreichen Innovatoren h\u00f6ren nicht nur zu, sie bitten auch andere darum, ihre Sicht der Dinge zu \u00e4u\u00dfern, etwa was man besser oder anders machen k\u00f6nnte. Werden R\u00fcckmeldungen und Ideen im Rahmen Ihrer Innovationsprogramme offen und transparent in Ihrem Unternehmen ausgetauscht? Wei\u00df jeder, was gesagt wird, und f\u00fchlt sich bef\u00e4higt, darauf zu antworten? F\u00fchren Sie regelm\u00e4\u00dfig Kundenbefragungen durch und fragen Sie nach Verbesserungsvorschl\u00e4gen? Denken Sie auch dar\u00fcber nach, sich f\u00fcr Open Innnovation oder Crowdsourcing zu entscheiden und nutzen Sie die Kraft einer engagierten Innovations-Gemeinschaft.<\/p>\n

\"Marktforschung<\/a><\/p>\n

Messen Sie Ihre Innovationsbem\u00fchungen mit Kennzahlen, so dass Sie Ihren Innovationsprozess stetig verbessern k\u00f6nnen?<\/h3>\n

Viele Unternehmen messen den Erfolg von Innovation am Umsatzwachstum oder an den angemeldeten Patenten. Es gibt aber noch weit mehr Kennzahlen innerhalb des Innovationsmanagements, die Ihnen dabei helfen, Ihre Innovationsprozesse stetig zu verbessern, das Engagement Ihrer Mitarbeiter zu erh\u00f6hen, die Kosten zu senken und die Produktivit\u00e4t Ihrer Innovationsprogramme zu erh\u00f6hen. Wenn Sie mehr \u00fcber Innovationskennzahlen erfahren m\u00f6chten, laden Sie unsere \u2192 Infografik zu diesem Thema herunter. Zudem lesen Sie in einem unserer vorangegangenen Blogartikel Wissenswertes zum Thema Innovationsanalysen.<\/p>\n

Legen Sie ein ausreichendes Budget f\u00fcr Ihr Innovationsprogramm fest und geben Sie Mitarbeitern ausreichend Zeit f\u00fcr das Ideenmanagement?<\/h3>\n

Es gibt Unternehmen, die das Budget f\u00fcr ein Innovationsprogramm nach Gutd\u00fcnken festlegen. Ist es verbraucht oder st\u00f6\u00dft es die Grenzen, so wird ein Innovationsprogramm auch schonmal mittendrin gestoppt, unabh\u00e4ngig davon, ob es h\u00e4tte erfolgreich abgeschlossen werden k\u00f6nnen oder nicht. Das gleiche gilt auch f\u00fcr die Festlegung personeller Ressourcen. Nicht selten gibt man Mitarbeitern nicht ausreichend Zeit daf\u00fcr, Ideen zu treiben, f\u00fcr Sie die Verantwortung \u00fcbernommen haben. Immer ist irgendetwas anderes wichtiger. Das demotiviert Mitarbeiter und sie werden sich kaum noch freiwillig f\u00fcr das Treiben und die Entwicklung von Ideen freiwillig melden. Daher ist es wichtig, sich vor dem Beginn eines Innovationsprogramms klar dar\u00fcber zu sein, was es an Budget und personellen Ressourcen braucht und dass es durchaus sein kann, dass ein Budget auch mal \u00fcberschritten werden kann.<\/p>\n

Stellen Sie Ihren Mitarbeitern Technologie und Hilfsmittel f\u00fcr die Entwicklung und Umsetzung von Ideen zur Verf\u00fcgung?<\/h3>\n

Eine Tischlerin braucht gutes Werkzeug, wenn Sie einen herausragenden und handwerklich gro\u00dfartigen Schrank brauen m\u00f6chte. Ein Friseur braucht zumindest Kamm und Schere, um einen Menschen einen sch\u00f6nen Haarschnitt zu kreieren. Auch f\u00fcr das Innovationsmanagement sind Tools unerl\u00e4sslich, wenn Sie es wirklich ernsthaft betreiben m\u00f6chten. Vom Metaplankoffer bis hin zu einer Innovation Community: Stellen Sie allen Beteiligten am Innovationsprozess enstsprechende Werkzeuge zur Verf\u00fcgung, damit diese Ideen generieren, visualisieren, entwickeln und treiben k\u00f6nnen. Stellen Sie also Ihrer Belegschaft die Mittel zur Verf\u00fcgung, die sie f\u00fcr die Entwicklung und Umsetzung von Innovationen ben\u00f6tigen!<\/p>\n

\"Studie<\/a><\/p>\n


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Exkurs: H\u00e4tten Sie diese f\u00fcnf Innovationstreiber gekannt, deren Innovationen Sie mit Sicherheit kennen?<\/h2>\n

Alle\u00a0Innovationen\u00a0beginnen mit einer\u00a0Idee, die anschlie\u00dfend in die Realit\u00e4t umgesetzt wird. Doch selbst wenn Erfindungen h\u00e4ufig genutzt werden, gibt es manchmal wenig Wissen \u00fcber die Erfinder und Innovationstreiber, die hinter der Innovation stehen. Hier sind f\u00fcnf Innovatoren, von denen Sie vielleicht noch nicht geh\u00f6rt haben, deren Innovationen aber in Ihrem Alltag pr\u00e4sent sind.<\/p>\n

Ernie Fraze<\/span><\/h3>\n

Ernie Fraze, der Inhaber eines erfolgreichen Ingenieurb\u00fcros, kam 1959 auf die Idee, als er sich bei einem Picknick wiederfand, bei dem es keine M\u00f6glichkeit gab, Getr\u00e4nkekonserven zu \u00f6ffnen. Er \u00f6ffnete sie an jenem Tag \u00fcber die Sto\u00dfstange seines Autos, aber er dachte immer wieder \u00fcber dieses Dilemma nach.<\/p>\n

Einige Monate sp\u00e4ter, als er nicht schlafen konnte, kam Fraze auf die Idee einer neuen Art, Dosen mit einer Lasche zu \u00f6ffnen. Diese als \u201cPop-Top\u201d bekannte Erfindung wurde von seinem Unternehmen f\u00fcr Erfrischungsgetr\u00e4nke- und Brauereiunternehmen in Massenproduktion hergestellt. Bis 1980 erwirtschaftete das Unternehmen des Innovators Fraze mit dieser Innovation einen Jahresumsatz von \u00fcber 500 Millionen Dollar.<\/p>\n

Joseph Friedman<\/span><\/h3>\n

Joseph Friedman\u00a0war im Soda-Shop seines Bruders und beobachtete, wie seine kleine Tochter versuchte, einen Milchshake durch einen geraden Strohhalm zu trinken. Als er erkannte, dass sie Schwierigkeiten hatte, den Strohhalm zu erreichen, ohne das Glas zu kippen, erfand er das, was heute als der\u00a0biegsame Strohhalm\u00a0bekannt ist.<\/p>\n

Friedman f\u00fchrte eine Schraube in den Strohhalm ein, um die er dann Zahnseide wickelte, um eine gerippte Textur zu erzeugen. Als die Schraube entfernt wurde, biegte sich der Strohhalm auf nat\u00fcrliche Weise \u00fcber den Rand des Glases und l\u00f6ste damit das Problem seiner Tochter.<\/p>\n

Der Innovator Friedman lie\u00df seine Innovation 1937 patentieren und gr\u00fcndete daraufhin ein Unternehmen zur Herstellung des neuen biegsamen Strohhalms. Die Rechte wurden schlie\u00dflich an die Maryland Cut Corporation verkauft, die jedes Jahr rund 500 Millionen Strohhalme verkauft.<\/p>\n

Margaret Knight<\/span><\/h3>\n

Margaret Knight\u00a0bemerkte, wie schwierig es war, Gegenst\u00e4nde in lose S\u00e4cke zu packen, die sie w\u00e4hrend ihrer Arbeit in einer Papiert\u00fctenfabrik hergestellt hatte. Sie l\u00f6ste das Problem, indem sie eine Maschine erfand, mit der Papier gefaltet und geklebt werden konnte, um einen Beutel mit flachem Boden herzustellen, der stabil und verst\u00e4rkt war. Die Innovatorein schuf zun\u00e4chst einen Prototyp aus Holz, konnte aber erst ein Patent erhalten, als sie einen solchen aus Eisen herstellte.<\/p>\n

Knight setzte ihre Innovation in die Tat um, aber w\u00e4hrend er in einer Maschinenwerkstatt hergestellt wurde, kopierte Charles Annan die Idee und erhielt stattdessen das Patent. Knight verklagte Annan wegen\u00a0Urheberrechtsverletzung\u00a0und gewann aufgrund ihrer detaillierten Skizzen und Pl\u00e4ne. Sp\u00e4ter gr\u00fcndete sie ihre eigene Papiert\u00fctenfirma und kam dadurch in den Genuss gro\u00dfer Tantiemenschecks.<\/p>\n

Jeff Dean<\/span><\/h3>\n

Jeff Dean\u00a0wird f\u00fcr das Codesignen des Kern-Abfragesystems und den Aufbau eines Teils der Programmierinfrastruktur, die von Google Translate und verschiedenen anderen Produkten verwendet wird, geehrt. Der Innovator Jeff Dean wurde bei Google eingestellt, als das Unternehmen nur etwa 25\u00a0Mitarbeiter\u00a0besch\u00e4ftigte, und bleibt in Bezug auf seine Innovationen bescheiden.<\/p>\n

Stanford Ovshinsky<\/span><\/h3>\n

Der Innovator Stanford Ovshinsky, wohl einer der produktivsten Erfinder des 20. Jahrhunderts, hatte eine vorausschauende Mentalit\u00e4t, die zu Lebzeiten zu \u00fcber\u00a0400 Patenten\u00a0f\u00fchrte. Viele davon kennen Sie mit Sicherheit. Das Smithsonian Magazine berichtet \u00fcber seine Beitr\u00e4ge zur modernen Technologie: \u201cWenn Sie Ihren Flachbildfernseher mit einem Klick auf die Fernbedienung einschalten, wenn ein Prius lautlos vorbeif\u00e4hrt, wenn Sie sehen, wie Sonnenkollektoren ein Haus mit Strom versorgen, (oder) wenn Sie ein Foto auf Ihrem Smartphone speichern, haben Sie das zum Teil Ovshinsky zu verdanken\u201d.<\/p>\n

Er erfand einen umweltfreundlichen Nickel-Metallhydrid-Akku, der in allen m\u00f6glichen Ger\u00e4ten, von Laptops bis hin zu Elektroautos, verwendet wurde,, Fl\u00fcssigkristall-Flachbildschirme in modernen Fernsehern, wiederbeschreibbare CDs und DVDs, Sonnenkollektoren und Wasserstoff-Brennstoffzellen. H\u00e4tten Sie den Namen hinter diesen Innovationen gekannt?
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